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Der Bodensee führt aktuell weniger Wasser als für die Jahreszeit üblich. Grund sind eine anhaltend trockene Witterung und eine geringe Schneeschmelze in den Alpen. Für einen Aufenthalt am Bodensee bedeutet das: Der See ist weiterhin uneingeschränkt bereisbar, Ufer, Strände, Städte und Ausflugsziele rund um den See sind wie gewohnt geöffnet und erreichbar. Wer eine Schifffahrt, eine Bootstour oder Wassersport plant, sollte lediglich vorab bei den jeweiligen Anbietern prüfen, ob einzelne Anlegestellen oder flache Uferbereiche vom Niedrigwasser betroffen sind.
Warum ist der Wasserstand im Sommer normalerweise hoch?
Der Wasserstand des Bodensees folgt einem natürlichen Jahresrhythmus. Zu dieser Jahreszeit ist normalerweise der höchste Stand des Jahres zu erwarten: Niederschläge fließen über Flüsse und Bäche in den See, statt als Schnee in den Bergen gespeichert zu werden, und zusätzlich speist die Schneeschmelze im Gebirge den See.
Ursachen für den aktuellen Niedrigstand
In den vergangenen Wochen war die Witterung im Einzugsgebiet des Bodensees sehr trocken. Gleichzeitig fällt die Schneeschmelze in diesem Jahr geringer aus als üblich, da vor allem in tieferen Lagen der Alpen weniger Schnee liegt als in einem durchschnittlichen Jahr.
Diese beiden Faktoren zusammen führen dazu, dass der Alpenrhein – der Hauptzufluss des Bodensees – deutlich weniger Wasser führt als in einem typischen Sommer.
Was bedeutet das für Gäste am Bodensee?
Der Bodensee bleibt auch bei niedrigem Wasserstand ein attraktives Reiseziel. Wer eine Schifffahrt, einen Ausflug mit dem eigenen Boot oder Wassersportaktivitäten plant, sollte sich vor Ort bei den jeweiligen Betreibern, Häfen oder Vercharterern über mögliche Einschränkungen an einzelnen Anlegestellen oder in flacheren Uferbereichen informieren.
Aktuelle Pegelstände können jederzeit bei den zuständigen Behörden der Anrainerstaaten (Deutschland, Schweiz, Österreich, Liechtenstein) eingesehen werden.
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