UNESCO Weltkulturerbe

Kultur am Bodensee

Kulturelle Höhepunkte sind am Bodensee keine Seltenheit. Drei davon finden sich sogar in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Klosterinsel Reichenau und der Stiftsbezirk im nur fünfzig Kilometer entfernten St. Gallen gelten als Keimzellen der europäischen Zivilisation. Seit 2011 sind auch die Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen in die Welterbeliste aufgenommen. Zahlreiche dieser prähistorischen Fundstellen liegen am Bodensee und in Oberschwaben.

Pfahlbauten rund um die Alpen

Die Pfahlbauten sind eine archäologische Sensation, ein Weltkulturerbe das auch am Bodenseeufer, geschützt durch eine meterdicke Schlamm- und Schlickschicht, verborgen liegt. Eine Vielzahl von Pfahlbaufundstellen gibt es am deutschen und schweizerischen Bodenseeufer sowie in Oberschwaben. In den Museen rund um den See werden faszinierende Fundstücke gezeigt.

Mittelalterliche Klostertradition am Bodensee

Schon in den 1980er Jahren hat die UNESCO den Stiftsbezirk St. Gallen und die Klosterinsel Reichenau zum Weltkulturerbe ernannt. Die beiden geschichtsträchtigen Stätten liegen nicht nur räumlich nahe beieinander. Sie waren sich schon im Mittelalter, seit ihrer Gründung im 8. Jahrhundert, eng verbunden. Oftmals teilten sich die beiden Klöster sogar einen Abt oder tauschten Handschriften, die heute von unschätzbarem Wert sind.

Rund ums UNESCO Weltkulturerbe am Bodensee

Vier Länder, ein See: Ein paar UNESCO Tipps für Urlauber und Reisende, welche eine einmalige Zeitreise von der Jungsteinzeit bis ins späte Mittelalter antreten möchten:

UNESCO Weltkulturerbe Stiftsbezirk St. Gallen in der Nähe vom Bodensee

UNESCO Erlebnisse

in der Vierländerregion Bodensee

UNESCO Broschüre

Eine Reise zu den Schätzen der Bodensee-Geschichte